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Liedtext

Süßer die Glocken nie klingen
als zu der Weihnachtszeit,
’s ist, als ob Engelein singen
wieder von Frieden und Freud’.
|: Wie sie gesungen in seliger Nacht, :|
Glocken mit heiligem Klang,
klinget die Erde entlang!

O, wenn die Glocken erklingen,
schnell sie das Christkindlein hört:
Tut sich vom Himmel dann schwingen
eilig hernieder zur Erd’.
|: Segnet den Vater, die Mutter, das Kind, :|
Glocken mit heiligem Klang,
klinget die Erde entlang!

Klinget mit lieblichem Schalle
über die Meere noch weit,
dass sich erfreuen doch alle
seliger Weihnachtszeit.
|: Alle aufjauchzen mit herrlichem Sang! :|
Glocken mit heiligem Klang,
klinget die Erde entlang!

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    Die Noten zu süßer die Glocken nie klingen
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Süßer die Glocken nie klingen ist ein bekanntes deutsches Weihnachtslied aus dem 19. Jahrhundert.

Den Text verfasste der deutsche Theologe und Pädagoge Friedrich Wilhelm Kritzinger (1816–1890). Die Melodie stammt von dem Volkslied Seht, wie die Sonne dort sinket, das seit 1841 in Thüringen überliefert ist. Gelegentlich wird eine Entstehungszeit vor 1826 vermutet. Karl Kummerel (1822–1857) schuf 1847 eine Umdichtung des Liedes, weswegen er oft fälschlich als Autor angegeben wird. Als Vorlage des Volkslieds gilt das volkstümliche Kunstlied Dort sinket die Sonne im Westen auf einen Text des Zittauer Lehrers Ernst Heinrich Schwabe (1787–1818), zu dem der Komponist August Harder 1808 eine (allerdings andere) Melodie veröffentlichte. Die Melodie des Weihnachtsliedes war auch in zahlreichen weiteren Varianten (u. a. Das Liebchen im Grabe) verbreitet.

Das Lied schafft eine hoffnungsvolle und heilsame Stimmung. Der Glockenklang steht als Symbol für Friede, Freude und Weihnachtswonne.

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