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Liedtext

Still, still, still, weil ’s Kindlein schlafen will.
Maria tut es niedersingen,
ihre keusche Brust darbringen.
Still, still, still, weil ’s Kindlein schlafen will.

Schlaf, schlaf, schlaf, mein liebes Kindlein, schlaf!
Die Englein tun schön musizieren,
vor dem Kripplein jubilieren.
Schlaf, schlaf, schlaf, mein liebes Kindlein, schlaf!

Groß, groß, groß, die Lieb’ ist übergroß.
Gott hat den Himmelsthron verlassen
und muss reisen auf den Straßen.
Groß, groß, groß, die Lieb’ ist übergroß.

Auf, auf, auf, ihr Adamskinder auf!
Fallet Jesum all’ zu Füßen,
weil er für uns d’Sünd tut büßen!
Auf, auf, auf, ihr Adamskinder auf!

Wir, wir, wir, wir rufen all’ zu dir:
Tu uns des Himmels Reich aufschließen,
wenn wir einmal sterben müssen.
Wir, wir, wir, wir rufen all’ zu dir.

Still, still, still, weil ’s Kindlein schlafen will!
Maria thuat es niedersingen,
Ihre keusche Brust darbringen.
Still, still, still, weil ’s Kindlein schlafen will.

Schlaf, schlaf, schlaf, mein liabes Kindlein, schlaf!
Die Engel thuan schön musiziren,
Bey dem Kindlein jubelliren,
Schlaf, schlaf, schlaf, mein liabes Kindlein, schlaf.

Groß, groß, groß, die Liab ist übergroß!
Gott hat den Himmels-Thron verlassen
Und muaß reisen auf der Strassen;
Groß, groß, groß, die Liab ist übergroß!

Auf, auf, auf, ihr Adams-Kinder auf!
Fallet Jesum all zu Füaßen,
Weil er für uns d’Sünd thuat büaßen,
Auf, auf, auf, ihr Adams-Kinder auf.

Wir, wir, wir, thun rufen all’ zu Dir!
Thua uns des Himmels Reich aufschliessen,
Wenn wir einmal sterben müassen,
Wir, wir, wir, thun rufen all zu Dir.

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    Die Noten zu still, still, still
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Still, still, still, weil’s Kindlein schlafen will ist ein deutschsprachiges Weihnachtslied. Es ist auch im englischen Sprachraum bekannt, wobei es relativ originaltextgetreue und freiere Übersetzungen gibt.

Geschichte

Das Lied soll erstmals 1819 aufgezeichnet worden sein. Bei der Melodie handelt sich um eine Volksweise aus dem Salzburger Land, die erstmals 1865 in Salzburg in einer Volksliedersammlung des Gründers des Salzburger Museums Carolino Augusteum, Maria Vinzenz Süß (1802–1868) gedruckt erschien. Die standarddeutsche Textfassung wird Georg Götsch (1895–1956) zugeschrieben.

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